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17. Mai 2010 +++ WHO überarbeitet Factsheet 193 zum Thema Mobilfunk und Gesundheit

Im Factsheet werden die aktuellen Ergebnisse internationaler Forschung zur Frage einer möglichen Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk bewertet. Die WHO bestätigt in ihrem Resümee, dass es keine Belege für negative Gesundheitseffekte durch die Exposition mit hochfrequenten Feldern von Mobiltelefonen oder Basisstationen gibt. Die WHO führt u. a. zur INTERPHONE-Studie aus, dass ein erhöhtes Risiko für Hirntumore anhand der INTERPHONE-Daten nicht begründet werden kann.

April 2010 +++ BfS: Öffentliche Besorgnis wegen Mobilfunk unverändert

Der Anteil der Bevölkerung, der sich in Hinblick auf Mobilfunkfelder besorgt oder gesundheitlich beeinträchtigt fühlt, ist sei 2003 weitgehend konstant geblieben. Das ergab erneut eine 2009 vom BfS beauftragte Befragung des Infas-Instituts bei 2500 Bürgern. 31 % der Bevölkerung sind besorgt, 10 % fühlten sich 2009 gesundheitlich beeinträchtigt. Damit bleiben die Werte in der seit 2003 durchgeführten Befragung nahezu unverändert.

Die Detailergebnisse der umfangreichen Befragung "Ermittlung der Befürchtungen und Ängste der breiten Öffentlichkeit hinsichtlich möglicher Gefahren der hochfrequenten elektromagnetischen Felder des Mobilfunks" sind online abrufbar unter http://www.bfs.de/de/bfs/druck/Ufoplan/3609S80001.pdf

2009 zusätzlich aufgenommene Fragen zum SAR-Wert ergaben, dass nur 33 Prozent der Bevölkerung über das Vorhandensein des SAR-Werts für Handys informiert sind.

Dezember 2009 +++ Tätigkeitsbericht Telekommunikation 2008 und 2009

Im Abstand von zwei Jahren legt die Bundesnetzagentur nach dem Telekommunikationsgesetz einen Bericht über ihre Tätigkeit sowie die Lage und Entwicklung auf dem Gebiet der Telekommunikation vor. Dabei zeigt sich, dass mit Blick auf die Wahrung der Verbraucherinteressen, die Sicherstellung chancengleichen Wettbewerbs und die Förderung effizienter Infrastrukturinvestitionen auch in den letzten beiden Jahren bemerkenswerte Erfolge erzielt worden sind.

Tätigkeitsbericht Telekommunikation 2008 und 2009 (1 MB)

18. Dezember 2008 +++ Bundesregierung: "Die Grenzwerte schützen ausreichen vor Mobilfunkstrahlung"

Die Bundesregierung geht zum Abschluss des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF) davon aus, dass die geltenden Grenzwerte zum Schutz vor Mobilfunkstrahlung ausreichend sind. Die Regierung beruft sich dabei auf die Bewertungen durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und die Strahlenschutzkommission (SSK). "Die zu Beginn des DMF bestehenden Hinweise auf mögliche Risiken konnten durch die DMF Projekte nicht bestätigt werden", heißt es in der Unterrichtung.

Drucksache16-11557 (380 KB)

17. Juni 2008 +++ BfS stellt Ergebnisse des Deutschen Mobilfunkforschungsproammes vor

Die derzeit gültigen Grenzwerte schützen nach wissenschaftlichem Kenntnisstand vor gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Mobilfunks. Das ist das Ergebnis des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF). Von 2002 bis 2008 wurden zum Thema "Mobilfunk" Forschungsvorhaben aus den Bereichen „Biologie“, „Dosimetrie“, „Epidemiologie“ und „Risikokommunikation“ durchgeführt.

22. November 2006 +++ "Elektrosensibilität": ein rein psychologischer Effekt?

Immer wieder klagen Menschen über gesundheitliche Probleme, die durch elektromagnetische Felder weit unterhalb der bestehenden Grenzwerte ausgelöst werden sollen. Bei Versuchen in den Berliner Laboren der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) reagierten elektrosensible Personen nicht auf elektromagnetische Felder. Sie konnten die Felder weder zuverlässig wahrnehmen, noch zeigten sie eine messbare biologische Reaktion auf das An- und Ausschalten der schwachen Feldexpositionen.

"Elektrosensibilität" - ein rein psychologischer Effekt? (17 KB)

6. Juni 2006 +++ UMTS hat keinen Einfluss auf Wohlbefinden

Ein Schweizer Forschungskonsortium hat keinen negativen Einfluss der Strahlung einer UMTS-Mobilfunkbasisstation auf das Wohlbefinden und kognitive Fähigkeiten nachweisen können. Die Forschenden können damit die Befunde einer holländischen Studie aus dem Jahre 2003, die gesundheitliche Folgen der Mobilfunkstrahlung festgestellt hatte, nicht bestätigen.

Kurzfristige UMTS-Mobilfunkstrahlung stört Wohlbefinden nicht (26 KB)

11. Januar 2006 +++ Ergebnisse der bundesweiten Umfrage "Wahrnehmung Mobilfunk 2005"

Die Befragung setzt die jährliche Befragungsreihe fort, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) seit 2003 durch das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaften durchführen lässt. Anhand der Befragungen werden die aktuelle Wahrnehmung der Bevölkerung in Bezug auf gesundheitliche Risiken von elektromagnetischen Feldern erfasst und mögliche Veränderungen über den Untersuchungszeitraum hinweg beleuchtet.

Ergebnisse der bundesweiten repräsentativen Umfrage im Jahr 2005 zur Wahrnehmung des Mobilfunks (11 KB)

 
 

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat die Ergebnisse des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms in einer Broschüre zusammengefasst.

 

Mobilfunk-Forschungsprogramm (489 KB)


 




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