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Netzbetreiber im Wettbewerb

In Deutschland gibt es derzeit vier Mobilfunknetzbetreiber: E-Plus-Gruppe, Telefónica O2, Telekom Deutschland GmbH  (T-Mobile) und Vodafone. Jeder Netzbetreiber muss eine eigene Mobilfunkinfrastruktur zur Verfügung stellen. Das wettbewerbsorientierte Umfeld ist vom Gesetzgeber gewünscht. Es hat dazu geführt, dass in Deutschland das Handy vom Statussymbol zum Alltagsgegenstand wurde, der für jeden erschwinglich ist.

Darüber hinaus gibt es Mobilfunkbetreiber ohne eigenes Netz - so genannte Service-Provider. Sie kaufen Kapazitäten bei den Netzbetreibern ein und geben sie an ihre Kunden zu eigenen Konditionen und Serviceleistungen weiter. Die größten Service-Provider sind Debitel, Mobilcom und Drillisch.

Seit Ende 2004 gibt es immer mehr Virtuelle Mobilfunknetzbetreiber auf den deutschen Markt: Congstar, klarmobil.de, SimyoTchibo etc. Mit Virtuelle Mobilfunknetzbetreiber werden Anbieter bezeichnet, die eigene Verträge vermarkten, aber kein Netz haben und sich die nötigen Minuten für ihre Kunden von Netzbetreibern kaufen.

Orientierung in dem sich schnell verändernden Mobilfunkmarkt verschafft die Fachpresse, beispielweise connect, teltarif oder chip.

Neben den Netzen der vier großen Mobilfunkbetreiber gibt es in Deutschland den Behördenfunk (BOS), der derzeit ausgebaut wird. Und auch die Deutsche Bahn betreibt ein Mobilfunknetz, das so genannte GSM-R.

 
  Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat an 400 Stellen in Bayern elektromagnetische Felder im Hochfrequenzbereich gemessen. Die Ergebnisse sind im "EMF-Monitoring Bayern" nachzulesen.

 




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